Travel blog about 186 Days in South East Asia and India

Ubud (Bali)

TAG 8

Helloooo Leute,

Wie haben euch die Bilder gefallen? Beim nächsten mal haben wir vor noch ein paar Untertitel dazuzuschreiben. Außerdem ist mir aufgefallen, das ich immer einiges an Text schreibe. Ich hoffe es ist noch in der Länge des angenehmen. Es wundert mich oft, dass ich am Ende dann doch immer so viel geschrieben habe. Ich tippe ja weiterhin jeden Buchstaben auf meinem iPhone, was einiges länger dauert als mit einem PC. Aber es macht mir auch viel Spaß und hilft uns später auch garantiert die Reiseziele und das erlebte besser zu behalten.

Jetzt gerade ist es fast 20:00 Uhr und wir sitzen auf unserer Terrasse vor unserem schönen Zimmer. Weil wir ja gestern länger wach waren, haben wir es heute morgen ruhig angehen lassen. Um ca. 10 Uhr hat uns der Hostelbesitzer French Toast, Früchte und Tee auf unserer Terrasse serviert. Anschließend sind wir in ein nahes Internetcafe um dort die Bilder für euch hochzuladen. Während wir den viieel zu langsamen PC verfluchen, fängt es draußen an zu regnen und hört auch nicht mehr auf.

Naja, weil wir ja darauf vorbereitet sind einiges an regen zu sehen, haben wir unsere Regenklamotten angezogen und haben uns ein bisschen in Ubud umgesehen. Es ist eine schönes kleineres, leider aber auch sehr touristisches Städtchen. Es ist gar nicht so einfach nach dem 100sten “Taxi? Taxi? Taxi? … No? Maybe tomorrow?” weiterhin freundlich und mit einem Lächeln “No thank you” zu sagen. Man tendiert dazu die Leute einfach zu ignorieren.

Wenigstens sind die Taxifahrer noch freundlich und haben auch anschließlich noch ein Lächeln oder ein “Thanks” für dich. Bei dem Markt, den wir heute besucht haben ging es nicht mehr allzu freundlich und einiges penetranter zu. Man hat das Gefühl man darf den Verkäufern nicht einmal mehr in die Augen schauen, da diese das als Aufforderung sehen dir ziemlich hartnäckig ihre Waren anzubieten.

Nach einem leckeren und günstigen Essen in einem etwas abgelegeneren Warung (Straßenimbiss/Cafe) und weiterem Stadtstreunern haben wir noch etwa der traditionellen balinesischen Musik am Ubud Palace gelauscht.

Heute Abend wollen wir noch eine Kleinigkeit essen und später am Abend in einen Laden gehen, in dem die Liveband von gestern spielt. Mit zwei Gitarren, einer Drummkiste und einer Sängerin mit Wahnsinnsstimme haben die gestern in dem Restaurant die Stimmung zum kochen gebracht – und das bei geschätzten 15 Gästen. Da das heute Abend eine Late-Night-Show ist erwarten wir nichts anderes. Vielleicht kann ich ein Video machen, das ich später online stelle, mal sehen.

So Long,
Maya & Olli

—————————————————————————-

TAG 9 + 10

Hi Leute,
Ich bin frustriert. Wir haben gestern so viel schönes erlebt und ich habe das meiste davon zu “Papier” gebracht. Jetzt habe ich gerade festgestellt, dass ich wohl einen Fehler beim abspeichern gemacht habe. Ihr kennt das sicher von einer Email für die ihr euch Zeit genommen habt und kurz bevor ihr sie abschickt bricht der Internetbrowser zusammen – natürlich hat man vorher nicht abgespeichert. Ich habe keine Lust noch einmal alles aufzuschreiben, das versteht ihr sicher.

Naja, trotz jetzigem kurzen Ärgernis war heute ein toller Tag. Nach super leckeren Pfannkuchen mit angebratener Banane und Sirup sowie einer Fruchtselektion haben wir uns einen Roller geliehen um uns Ubuds Umgebung genauer anzusehen. Geniale 3,50 € kosten die pro Tag und die 3 Liter Benzin, die für den ganzen Tag gereicht haben, schlagen noch einmal mit knapp einem Euro zu Buche. Für 4,50 also einen Roller, zwei Helme und Benzin für 24 Stunden. Verhältnisse von denen man in Deutschland nur träumen kann.

Mit dem Roller sind wir dann zuerst nach Tirta Empul um dort die heilige Quellen und den dazugehörigen Tempel zu besichtigen. Der Tip des Reiseführers früh morgens zu kommen hat sich bezahlt gemacht. Wir konnten religiöse Zeremonien und Waschungen beobachten. Der zweite Tempel an dem Vormittag, Gungung Kawi, war auch gut. Aber eigentlich ist es mehr die Umgebung, die hier das besondere Flair ausmacht. Man steht am Rande eines kleinen Tals, in dem Reisfelder so grün scheinen wie sie nur können. In der Mitte des Tals fließt ein schöner Fluss der als die “Schlagsahne auf der Kirsche der Schlagsahne” gelten könnte, wenn ihr versteht was ich meine. 😉

Nach ausgiebigen Erkundung der nahen Umgebung und einer Kokosnuss bei einem netten kleinen Indonesier haben wir richtig Hunger bekommen. Wir haben uns auf den Weg zu einem Mann gemacht, der Suppen am Straßenrand einer Schule verkauft und den wir vorher nach dem Weg gefragt haben. Die Suppe war für 80 Cent einfach der Hammer. Es waren Eier, Hühnchenbällchen, Gemüse sowie Nudeln drin und es hat einfach fantastisch geschmeckt. Auf dem Bürgersteig sitzend genossen wir also die Suppe und den small talk mit Marteng (dem Suppenverkäufer). Gestärkt wollten wir zu einem Aussichtspunkt in Batur um von dort aus auf Lake Batur hinunterzusehen, sind jedoch wegen Regen und schlechter Sicht umgedreht. Glücklicherweise war das Wetter nahe an Ubud wieder wesentlich besser. Vor der Rückkehr nach Ubud haben wir uns dann noch Goa Gajah angesehen, eine buddhistische Einsiedelei.

Zurück in Ubud haben wir uns um einen Roller für die nächsten min. zwei Tage gekümmert, mit dem wir an die Nordostküste Balis fahren wollen. Dort soll es gute Möglichkeiten zum Schnorcheln geben und außerdem nicht so touristisch wie in Ubud zugehen. Auf dem Weg haben wir uns noch ein paar Stops rausgesucht damit wir nicht zu lange auf dem Roller sitzen.

Maya hat mir gerade ihren Tagebucheintrag vorgelesen. Hier nochmal ein exklusiver Teil, der mir sehr gut gefällt:

Was mich und auch Olli anfängt zu stören ist das ständige Handel und die ständige Anwesenheit von Geld. Es ist klar das die Touries mehr zahlen, aber muss man sich denn ständig verar**** fühlen? Wir haben abends ein paar Spieße mit Reis gegessen. Die Balinesen vor uns haben so offensichtlich viel weniger bezahlt und unser Preis schien vollkommen willkürlich, dass der wohltätige Gedanke in mir längst in Unmut gewechselt hat. Ab wann wird man über den Tisch gezogen und ab wann wird man beim Handeln unhöflich? Olli hatte morgens beim handeln um unseren Roller wirklich ein schlechtes Gewissen. Aber sollte man das, wenn das Licht nicht funktioniert, der Mann viel zu spät ist und die Helme fast eklig aussehen? Ich denke schon in Deutschland häufig über Geld nach, hier hat es aber durch das ständige rechnen überhand genommen.

Viele Grüße,
Maya & Olli

Advertisements

2 responses

  1. Andy

    Nicht verzweifeln Leute, HANDELN gehört in Asien zum guten Ton und dass der Farang immer mehr bezahlt als der Einheimische ist nun mal meistens so. Life is to suffer 🙂 …tschaka

    April 13, 2011 at 18:14

  2. Mamas and Papas

    Bleibt cool – Kohle ist nicht alles – und die Einheimischen haben so wenig. Es ist nur gerecht, dass sie auch weniger zahlen als die Wessis. Ihr könnt ja notfalls Flummis oder selbst gebastelten Schmuck am Straßenrand verkaufen, wenn es für die Suppe nicht reicht.
    Kommentar zum Dauerregen: Versucht’s mit dem Song “I’m singing in the rain” – dazu tanzt man mit einem Regenschirm und hüpft kräftig in den Pfützen. Einfach herrlich!

    April 14, 2011 at 01:42

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s