Travel blog about 186 Days in South East Asia and India

Java to Kuala Lumpur

06/05/2011

Hi Leute,

Viele Grüße aus Surabaya auf der indonesischen Insel Java. Nach 30 Tagen in Indonesien müssen wir das Land leider verlassen weil unsere Visa ablaufen sind. Unser nächster Stop heißt Kuala Lumpur.

Die letzten drei Nächte nachdem wir in Java gelandet sind, haben wir in dem kleinen Dorf Ceremon Lawang verbracht, ca. 4 Stunden südöstlich von Surabaya. Ein paar Kilometer von CL entfernt steht der Mount Bromo, ein aktiver Vulkan, aus dessen Krater nicht nur Qualm aufsteigt, sondern dessen Aktivitäten man sogar hören kann. Man kann es vielleicht mit einer extrem lauten Meeresbrandung vergleichen und ist bereits viele hundert Meter entfernt zu hören. Am Kraterrand stehend (wir sind am ersten Tag hochgeklettert) ist das grollen extrem laut.

Am zweiten Tag sind wir dann bereits um 3:30 Uhr aufgestanden um uns mit einem Jeep auf einen der benachbarten Berge fahren zu lassen von dem wir den Sonnenaufgang sehen konnten. Auch wenn es etwas bewölkt gewesen ist war der Ausblick auf den Sonnenaufgang auf der linken und den stark qualmenden Mount Bromo auf der rechten Seite spektakulär. Anschließend sind wir an den hinduistischen Tempel zu den Füßen des Mount Bromo gefahren. Da wir den aber ja bereits vom Vortag besichtigt hatten und auch bereits am Kraterrand waren, haben wir uns für ein Ei-Tofu-Reis-Frühstück entschieden. Das wurde von einer älteren fast zahnlosen Frau angeboten.

Naja und so sitzen wir nun im Flughafengate in Surabaya und einer der Sicherheitsmenschen hat gerade unsere Sprite-Dose und den Kakaokarton geöffnet. Unsere gerade gekauften Getränke müssen wir noch bevor wir an Board gehen trinken. Außerdem musste ich beim Check-In meinen Rucksack öffnen. Die Jungs wollten die “Kugeln” sehen, die ich bei mir im Rucksack hatte und die auf dem Röntgen sichtbar wurden. Schnell habe ich ihnen erklärt, dass ich 250 Flummies im Gepäck habe für Kids denen wir auf unserer Reise eine kleine Freude machen wollen. Nachdem ich den beiden dann auch zwei der Flummies geschenkt habe durften wir unter deren Schmunzeln wieder zusammenpacken.

Ciao,
Maya & Olli

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10/05/2011

Hey Freunde,

Nach unserem Flug aus Kuala Lumpur sitzen wir gerade in einem Nachtbus von Kuching nach Sibu auf dem malaysischen Part der Insel Borneo. Auch wenn die Straße hier halbwegs gut sind, wackelt es doch ganz schön und ich werde vermutlich doppelt so lange für diesen Eintrag brauchen weil ich mich bei jedem zweiten Wort vertippe. Maya sitzt in der Sitzreihe neben mir und hat meine Stirnlampe an damit sie noch etwas lesen kann (und sieht dabei ziemlich lustig aus). Die Lampen im Bus klappen nicht.

Wo wir gerade bei Bus und lesen sind: Wie ihr vermutlich schon bei dem Eintrag vorher gesehen habt, wird das bloggen auf die Reisezeit verschoben. Schuld daran ist das Buch Shantaram von Gregory David Roberts das ich gerade ziemlich am verschlingen bin. Es ist ein halb autobiografischer Roman in dem er beschreibt wie er aus dem australischen Gefängnis ausgebrochen ist und viele Jahre in Bombay lebt. Dabei findet er viele Freunde, lernt Hindu und eröffnet eine Arztpraxis in einem Slum. Jedoch kommt er auch mit der ansässigen afghanischen Mafia in Kontakt und gerät wieder in kriminelle Machenschaften. Ich bin schon fast durch mit dem Schinken und es ist definitiv ein Buch das ich empfehlen kann. Außerdem hat das Buch meine Vorfreude auf Indien nochmal gesteigert.

Meistens musste sich das lesen aber auf den Abend bzw. ab und zu auf die Nacht konzentrieren. Über Tag haben wir uns natürlich intensiv mit Kuala Lumpur beschäftigt. Das war bei dem heißen Wetter garnicht so einfach, ein älteres Pärchen aus KL hatte uns gesagt, dass dies wohl eine außergewöhnlich heiße Woche sei. Selbst ein halber Tag im Schatten eines netten Parks mit See erbrachte uns nicht die gewünschte Abkühlung.

Trotzdem hat uns KL sehr gut gefallen. Es kann von der Sauberkeit zwar wohl noch mich ganz mit den großen europäischen Städten mithalten, liegt aber sicher zusammen mit Singapur ziemlich weit oben wenn man die Großstädte Südostasiens vergleicht. Neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie die Petronas Zwillingstürme, die tolle Aussicht vom Telekommunikationsturm etc. haben wir viele der Märkte besucht und haben den Flair auf uns wirken lassen. Von Nachtmärkten über “Frühstücksmärkte” von Kleidung, DVDs und Uhren bis natürlich hin zu extrem leckeren Essen in den verschiedensten Variationen.

Geschlafen haben wir in einem Hostel in Chinatown was sehr günstig und trotzdem ziemlich zentral liegt. Außerdem hatte es mit dem eigenen Aquarium mit großen Fischen und Schildkröten, einem Camelion und einer guten Büchertauschbörse ein paar echt Highlights zu bieten.

Für die kommenden Tage wollen wir morgen versuchen einen zweitägige Tour zu traditionellen zu organisieren. Es wird fast einen weiteren Reisetag in Anspruch nehmen der es jedoch hoffentlich wert sein wird. Knapp zusammengefasst sind es sehr lange Hütten in denen ganze Kommunen untergebracht sind. Bis zu hundert Familien können teilweise so unter einem Dach schlafen. So richtig vorstellen können wir uns das noch nicht und sind deshalb sehr auf die nächsten Tage gespannt.

Liebe Grüße,
Maya & Olli

PS: Es sind übrigens neue Bilder online (ein weiterer Vorzug von KL: Die Internetinfrastruktur). Ihr findet sie unter

https://picasaweb.google.com/112572515373919673739/04170510GilliIslandsBoattripFloresSurabayaKualaLumpur?feat=directlink

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3 responses

  1. Olli

    Sorry, ist kein Hyperlink. Einfach kopieren und in den Internet Browser einfügen 😉

    May 12, 2011 at 14:37

  2. Sibylle

    Ihr habt 250 Flummies dabei? Wie seid ihr denn darauf gekommen? Und: Woher bekommt man 250 Flummies?
    Verrückte Hühner 😉

    May 12, 2011 at 15:11

  3. Mamas and Papas

    Die Bilder und eure Berichte sind wieder mal zum Staunen – der eigene tagtägliche Trott kommt uns nun recht langweilig vor.
    Kommentar zum Friseurbesuch: … no comments.

    Oder doch: Wir hätten dem netten Friseur das Zehnfache gegeben, damit er uns das NICHT antut.
    Das nächste Mal ist Maya dran: SIE braucht einen neuen Haarschnitt!

    May 15, 2011 at 13:27

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