Travel blog about 186 Days in South East Asia and India

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Sapa, Dien Bien Phu & Muang Khua

31/07/2011

Servus!

Wir befinden uns gerade auf dem Nam Ou, einem der vielen Flüsse hier in Laos. Zusammen mit zwei Franzosen und drei weiteren Deutschen kommen wir so auf eine bequeme und schnelle Art zu unserem ersten richtigen Ziel in Laos. Dem kleinen Dorf Muang Ngoy.

Sapa war wunderschön. Es lieg hoch in den Bergen an denen meist Reis in trassenförmigen Feldern angelegt wird. Dank eines Tips von zwei Travellern konnten wir in einem traditionellen Haus einer lokalen Familie übernachten. Die Übernachtung mussten wir uns jedoch erst hart erarbeiten. Nachdem wir uns morgens mit Paam, unserer Gastmutter, in Sapa getroffen haben und die Einkäufe erledigt hatten, sind zu fast 7 Stunden zu dem weit hoch in den Bergen gelegenen kleinen Haus von Paams Familie gelaufen. Die Strecke war super schön, hauptsächlich sind wir durch malerische Reisterrassen gewandert.

Das Holzhaus, in dem die 25jährige Paam mit Ihrem Mann, ihren 3 (!) Kindern, ihrem Schwager inklusive dreiköpfiger Familie sowie Schwiegereltern lebt könnte Ursprünglicher kaum sein. Es wird über der offenen Feuerstelle gekocht, der Boden ist aus Lehm, Wasser gibt es nur aus dem Bach der durch das Grundstück läuft und vor dem Haus tummeln sich Hühner, kleine Schweinchen, ein Hund und ein Büffel. Außerdem strahlen vor der Haustür die grünen Reisfelder der Familie während man in der Ferne noch die Stadt Sapa erkennen kann. Der einzige Einzug der Moderne ist eine kleine Wasserturbine im Bach, die das Haus mit genug Strom versorgt um zwei Glühbirnen zu betreiben. Nach dem langen Weg und einem leckeren gemeinschaftlichen Essen sind wir dann auf unserem provisorischen Bett im Reis- und Maislager auf Strohkissen eingeschlafen. Früh sind wir am nächsten morgen schon durch das morgendliche Gewusel aufgewacht. Nach dem Rückweg und einer weiteren Nacht in Sapa hieß es dann langsam aber sicher Abschied nehmen von Vietnam und auf nach Laos.

Die Bustour von Sapa nach Dien Bien Phu und am nächsten Tag nach Muang Khua war anstrengend. Der Tourismus hier in der Region ist kaum ausgeprägt. Mit ungefähr 10 anderen Reisenden und einigen Lokals haben wir uns über nicht asphaltierte kurvenreiche Straßen gequält in viel zu kleinen und überladenen Bussen. Das ist auch der Grund für unsere jetzige Reise mit dem Boot – das ist deutlich schneller und bequemer.

Ansonsten hoffen wir gerade im nächsten Dorf ein bisschen was von unserem Notreserve-Bargeld in Kip eintauschen zu können. Geldautomaten sind hier genauso Fehlanzeige wie die Möglichkeit in Dien Bien Phu an die laotische Währung heranzukommen. Nach dem Kauf des Bootstickets haben wir unsere letzten Kip die wir noch an der Grenze tauschen konnten in zwei Portionen gekochten Reis investiert. Der sättigt am meisten hält ziemlich lange und zusammen mit der restlichen Erdnussbutter die wir haben ergeben die zwei Portionen fast eine Tagesration essen. Wir freuen uns schon bald das Geld tauschen zu können um wieder was richtiges essen zu können. =)

Viele Grüße,
Maya & Olli

Ninh Bin, Hanoi, Ha Long Bay & Cat Ba Island

24/07/2011

Hey Leute,

Wir sind gerade auf dem Weg zurück nach Hanoi um morgen Abend in den hohen Norden Vietnams zu fahren, nach Sapa. Die letzten Tage waren landschaftlich gesehen ziemlich unterschiedlich. Nur eins hatten alle gemeinsam, es war wahnsinnig heiß und die Luftfeuchtigkeit war ziemlich hoch. Wir haben also versucht uns mit genug Flüssigkeit zu versorgen, haben grundsätzlich in klimatisierten Räumen geschlafen und freuen uns auf das kühlere Sapa.

In Ninh Bin sind wir mit einem kleinen Ruderboot durch eine tolle Landschaft geschippert, vorbei an Reisfeldern und Kalksteinformationen. Manche der riesigen Felsbrocken sind so unterschwämmt, dass man durch mehrere Meter von Höhlen fahren kann. Das ganze Gebiet konnten wir uns dann auch von einem der Kalksteinfelsen ansehen nachdem wir (gefühlte) tausend Treppenstufen hinaufgeklettert sind.

Nach der kleinen Stadt Ninh Bin ging es in andere Dimensionen und zwar in die Hauptstadt Hanoi. Da wir auf dem Weg dorthin eine vietnamesische Studentin kennengelernt haben, die unter anderem Deutsch lernt, sind wie in einem günstigen Hotel nahe des Altstadtzentrum gelandet. Die Straße in der das “Hello Vietnam” liegt könnte man sich nicht Asiatischer vorstellen. Sie ist ein wenig zu klein für Autos was die unzähligen alten, laut knatternd und hupenden Mopets nicht daran hindert darüber herzufallen. Links und Rechts am Rand der Gasse ist dann das typische treiben im Gange. Ein Kiosk verkauft verpackte Waren die an die Häuserwand genagelt sind, eine Frau zerhackt Fleisch das sie zum Verkauf anbietet, ein Motofahrer pinkelt an einer freien Stelle gegen eine Mauer, frische Pho (Nudelsuppe mit Fleisch) kann man an winzigen Tischen mit noch winzigeren Stühlen genießen während sich nebenan zwei Frauen lautstark über den Preis einer bereits gerupften Ente streiten.

Nach weiterem Sightseeing in Hanoi haben wie uns dann auf den Weg zur Ha Long Bucht gemacht, ein weiteres Gebiet, dass von der UNESCO als Weltkulturerbe deklariert ist. In der beeindruckenden Bucht verteilen sich insgesamt 2000 Kalksteininseln verschiedener Größe an denen wir mit einem Touristenboot entlanggefahren sind. Die tollen Eindrücke haben schnell die lange und stressige Anreise vergessen lassen.

Apopo Anreise. Wie einige vielleicht schon mal auf Bildern, im Fernsehen oder live gesehen haben, tragen viele Asiaten einen Mundschutz. Der kann im Straßenverkehr, am Essensstand oder dann genutzt werden wenn mehrere Menschen nahe beieinander sind. Als Mundschutz dienen Einmalmasken wie die von Ärzten, Masken die gefälschte Markennamen aufgedruckt haben, ein Handtuch oder manchmal auch die bloße Hand. Auf der knapp 4stündigen Reise von Hanoi zur Ha Long Bucht haben wir bei einem unserer Beifahrer aber eine weitere Mundschutztechnik kennengelernt – die Brötchentechnik. Der Kollege hat es nämlich tatsächlich hinbekommen sich die ganze Zeit lang eins der hier traditionellen kleinen Baguettes vor Nase und Mund zu halten um so “gefilterte” Luft zu atmen. Zuerst haben wir gedacht er würde einfach den Brötchengeruch mögen aber nach ein paar Minuten waren wir dann sicher, dass es sich dabei um einen Mehl-Hefe-Wasser-Mundschutz handelt. Ihr könnt euch vorstellen wie schwer es uns gefallen ist nicht laut loszulachen. Die Frage die euch jetzt sicher brennend interessiert kann ich euch aber leider nicht beantworten – ich weis nicht ob er das Baguette noch gegessen hat oder nicht. =)

Nachdem wir uns von dem Touristenboot auf der einzigen bewohnten Insel des Ha Long Gebietes (Cat Ba) haben absetzen lassen kam die Erkenntnis, dass wir wohl mitten in den Anfang der vietnamesischen Ferien geraten sind. Vor allem Cat Ba Stadt war komplett mit vietnamesischen Touristen übervölkert. Wir hatten also nicht nur Probleme überhaupt eine Unterkunft zu finden sondern mussten dazu für Unterkunft und auch Verpflegung gut den doppelten Preis zahlen. Wir sind dann schnell mit einem gemieteten Roller in das innere der Insel geflüchtet wofür wir mit tollen Panoramablicken und teils tollen Straßen am Meer belohnt wurden. Abends haben wir dann mit Peter und Patrick aus Australien zusammengesessen um ein Bierchen vor dem Abendessen zu trinken. Das mag sich nicht erwähnenswert anhören wären die beiden nicht bereits 77 Jahre alt und für einen Monat mit ihren Backpacks durch Südostasien reisen würden. Die beiden Freunde von früher haben vor einiger Zeit beschlossen noch ein bisschen was von der Welt zu sehen und hatten bis jetzt offensichtlich ziemlich viel Spaß auf ihrem Trip. “Es ist einfach ne tolle Möglichkeit noch etwas von der Welt zu sehen!” meint Patrick “… außerdem ist es auch mal angenehm eine Pause von der Frau und den Enkelkindern zu haben” zwinkert Peter uns lächelnd zu und hebt sein zweites Bier zum Gruß welches kurz vorher serviert wurde.

Viele Grüße,
Maya & Olli

Da Lat, Na Trang, Hoi An & Hue

18/07/2011

Hi guys,

Die Zeit hier in Vietnam rennt einfach nur so davon, aber wir bleiben “on top”. Wir reisen derzeit ziemlich viel und schlafen kaum eine zweite Nacht in einer Stadt. Zur Zeit befinden wir uns in einem Schlafbus, der uns über Nacht nach Ninh Bin bringt, unserer nächsten Station. Die Busse sind ganz ok, man kann fast komplett liegen, auch wenn die Sitze vielleicht etwas zu kurz sind für Europäer. Beschweren kann man sich trotzdem nicht, 13 Stunden in einem normalen Bus wären vermutlich alles andere als angenehm.

Da Lat, das sich im zentralen Hochland Vietnams befindet, hat gerade ein sehr angenehmes Klima. Auf dem Roller sitzend und durch die Gegend fahrend haben wir meist Pulli und lange Hose getragen, was nach einer längeren Zeit Hitze wieder einmal schön war. Die toll angelegte Stadt mit einem großen See als Zentrum ist umringt von Erdbeerfeldern und weist die ein oder andere interessante Sehenswürdigkeit auf. Nach Da Lat ging es eine wunderschöne Straße hinab zurück an die Küste nach Na Trang. Da die Stadt hauptsächlich für ihren Strand bekannt ist, haben wir unsere zwei Tage überwiegend an diesem genutzt.

Hoi An war bis jetzt in Vietnam unsere Highlightstadt. Sie ist UNESCO Weltkulturerbe und die komplette Innenstadt besteht aus alten, wunderschönen Häusern die nicht selten mit bunten Laternen geschmückt sind. Abends haben wir am zentralen Fluss gesessen, uns ein traditionelles Cao Lau schmecken lassen und die Atmosphäre der leuchtenden Laternen genossen.

Nach 3 Stunden organisieren haben wir es dann gestern geschafft uns einen Roller für die Strecke von Hoi An nach Hue zu mieten ohne ihn wieder zurückbringen und unser Gepäck mitschleppen zu müssen. Die Strecke ist uns von einem dänischen Pärchen empfohlen worden. Wir haben also gestern den halben Tag auf dem Roller verbracht und die tolle Strecke direkt am Meer echt genossen.

Heute sind wir in Hue herumgetiegert und haben uns die historische Zitadelle aus der Nguyen Zeit angesehen.

Viele Grüße,
Maya & Olli

Ho Chi Minh City, Mekong Delta, Long Hai & Mui Ne

04/07/2011

Hi Leute,

Wir kommen uns vor wie Pauschaltouristen, mit ca. 25 Personen sitzen wir in einem Bus auf dem Weg in das so genannte Mekong Delta. Die südlichste Region Vietnams in der sich der Mekong durch verschiedenen Abzweigungen ins Meer ergießt verspricht einige gute Eindrücke. Wir freuen uns zwar auf die zwei Tage aber haben uns schon vorgenommen danach wieder individueller zu Reisen. Die Tour gebucht haben wir letztlich aus organisatorischen und finanziellen Gründen. Es dauert eine ganze Weile einen solche Tour selbst zu organisieren und kostet deutlich mehr.

Ho Chi Minh City (HCMC) gefällt uns ganz gut. Wir haben uns den Wiedervereinigungspalast, den Ben-Thanh-Markt und das Kriegsrestemuseum angesehen. Vor allem letzteres war interessant und verstörend zugleich. In dem Museum wurden Geschichten und Bilder des Vietnamkrieges ausgestellt die einem die Grausamkeit und Zerstörung von Krieg ziemlich nah gebracht haben. Von Geschichten und Bildern im Krieg erschossener Zivilisten bis zu deformierten Körpern von Kindern die an den Spätfolgen von chemisch eingesetzter Waffen leiden. Selbst in den späten 90er Jahren wurden noch Kinder mit fatalen genetischen Defekts geboren.

Gestern haben wir uns die Cu Chi Tunnel, ca. 1,5 Std von HCMC entfernt, angesehen. Diese haben dem Viet Cong während des Vietnamkrieges ermöglicht ein großes Gebiet garnicht weit von HCMC zu beherrschen und dabei zu großen Verlusten bei den Amerikanern zu führen. Die Amerikaner und Südvietnamesen haben versucht das Gebiet mit massivem Einsatz von Bomben und chemischen Waffen zu übernehmen, es aber nie wirklich geschafft. Die Führung durch Teile des Gebietes und schmale Tunnel haben einen guten Eindruck gegeben wie die Menschen damals monatelang gelebt haben. Klaustrophobie wäre hier auf jeden Fall fehl am Platz gewesen.

Nach der Mekong Delta Tour wollen wir uns noch Chinatown von HCMC ansehen bevor es weiter Richtung Norden geht.

Viele Grüße,
Maya & Olli

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11/07/2011

Hey Freunde,

Wir sind gerade im Bus nach Da Lat welches bereits zum Hochland von Vietnam zählt. Das fast 1500 Meter hohe Gebiet um Da Lat verspricht ein angenehmes Klima.

Die letzten Tage haben wir an der Küste verbracht, zuerst in dem Fischerdorf Long Hai und dann in dem Urlaubsort Mui Ne. Am wichtigsten war uns dabei dem ‘durchschleusen’ von Touristen durch irgendwelche Sehenswürdigkeiten zu entkommen wie es uns im Mekong Delta passiert ist. Grundsätzlich war das Mekong Delta zwar sehenswert, jedoch wurde unsere Gruppe nach jeder Sehenswürdigkeit wie zum Beispiel einer Reisnudelfabrik oder einer Farm zum ‘gemütlichen’ verweilen im zugehörigen Shop und Restaurant eingeladen. Offensichtlich um die Touristen um weitere Dong (Vietnamesische Währung) zu erleichtern.

Dem unangenehmen Gefühl nur ein wanderndes Portmonee zu sein zu entfliehen haben wir uns dann auf den Weg nach Long Hai gemacht. Das etwas größere Fischerdorf, dessen Strand sich großer Beliebtheit unter den Einheimischen erfreut, war eine gute Gelegenheit ein bisschen Sonne zu tanken. Naja, zumindest morgens. Damit, dass es nachmittags oft anfängt zu Regnen, haben wir uns bereits arrangiert.

Die Fahrt nach Mui Ne hat uns dann letztendlich deutlich bewiesen, dass das individuelle Reisen viel abenteuerlicher und spannender ist. Wir haben uns in einem lokalen Bus wiedergefunden der nach und nach komplett mit Waren und Menschen vollgestopft wurde. Da wir einfach zum Busbahnhof gelaufen sind ohne über den Fahrplan informiert zu sein mussten wir eine Stunde warten, hatten aber dadurch auch eine guten Sitzplatz der hier Gold wert ist. Den Trubel von Menschen die im Gang auf Reissäcken sitzen, Kindern die in den verschiedensten Positionen schlafen und eine ‘Ticketfrau’ die ständig über all diese Menschen klettert sobald neue Passagiere einsteigen haben wir richtig genossen.

In Mui Ne haben wir uns dann auch einen Roller gemietet mit dem wir über eine wunderschöne Küstenstraße zu tollen roten und weißen Sanddünen gefahren sind. In Erinnerung bleiben wird uns der Küstenort aber wohl hauptsächlich wegen dem in Butter und Knoblauch gebratenen Fisch den wir gestern Abend in einem Open-Air-Straßenrestaurant direkt am Meer gegessen haben. Die Delikatesse, die wir uns vorher noch lebend im Wasserbecken ausgesucht haben hat gerade mal 3,50 Euro gekostet – da schmeckt es direkt noch besser.

Das wars für heute, gleich werden wir mit dem Bus über Serpentinen nach Da Lat hochklettern, da will ich nicht auf einen kleinen Bildschirm sondern auf die Straße schauen.

Viele Grüße,
Maya & Olli

PS: Hier gibt’s neue Fotos – https://picasaweb.google.com/112572515373919673739/06190712BattambangPhnomPenhSenMonoromKompongChamHCMCMekongDeltaLongHaiMuiNe?authuser=0&feat=directlink

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Battambang, Phnom Penh, Sen Monoron & Kompong Cham

01/07/2011

Hi Leute,

Hier würden jetzt eigentlich Posts erscheinen über:

– Den Bambuszug von Battambang,
– das schwimmende Dorf auf dem Weg in die Hauptstadt,
– die Eindrücke der Killing Fields und des S21 Gefängnis des Schreckensregime Rote Khmer in Phnom Penh,
– unsere Erholungstage in Sen Monorom,
– der Besuch eines Zentrums zur Rettung von Elefanten und
– unsere letzten Tage in Kambodscha in Kompong Cham direkt am Mekong.

Leider habe ich aber Probleme mit meinem iPhone. Sämtliche Apps die nicht zur Apple Grundeinstellung gehören lassen sich nicht mehr öffnen. Ich musste also die wichtigsten Apps löschen und erneut installieren. Unter anderem die App mit der ich immer unsere Berichte online stelle. Bei dem Vorgang sind dann leider auch die Berichte gelöscht worden die ich noch nicht online gestellt habe. Das ist natürlich sehr ärgerlich aber auf der anderen Seite bin ich froh, dass die App nun wieder funktioniert und wir euch weiterhin up to date halten können. Alles andere müsst ihr euch dann bei den nächsten Fotos ansehen.

Gerade sind wie auf dem Weg nach Vietnam auf das wir uns schon sehr freuen. In Sem Monorom haben wir nämlich mit einer Norwegerin und einer Australierin eine Tagestour durch die Region gemacht. Da beide bereits in Vietnam waren und die Norwegerin vietnamesische Wurzeln hat, konnten sie uns mit super Insidertipps versorgen.

Aus Ho-Chi-Minh-City werden wir also wieder von uns hören lassen.

Viele Grüß,
Maya & Olli

Ko Samui, Ko Pha-Ngan, Ko Tao, Bangkok & Angkor Tempel

Hey Leute,

Wow, Nebensaison ist das beste. Wir liegen gerade am Pool eines tollen Ressort im Norden Ko Pha-Ngans und haben diesen so gut wie für uns alleine. Unser Bungalow steht direkt am Meer und wir haben einen super Ausblick. Leisten können wir uns das alles wegen der Nebensaison. Wir zahlen weniger als ein Drittel des normalen Preises.

Wir haben bereits gestern die Insel mit einem Roller erkundet und haben schnell gemerkt, dass uns Ko Pha-Ngan vom Flair her deutlich besser gefällt als Ko Samui. Zwar haben wir dort einige schöne Wasserfälle gesehen, aber man merkt das es sich bei Ko Samui um eine doch sehr große und erschlossene Insel handelt.

Heute Abend wollen wir auf die Black Moon Party gehen, die kleine Schwester der bekannten Full Moon Party die hier immer einmal im Monat stattfindet. Anschließend geht es nach Ko Tao zum Tauchen, einem definitiven Highlight unserer Reise.

Viele Grüße,
Maya & Olli

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10/06/2011

Hey Leute,

Wir haben eine tolle Zeit in Ko Tao hinter uns. Insgesamt waren wir 6 Tage auf der Insel und haben eigentlich nichts anderes gemacht außer zu Tauchen. Während Maya den Open Water und den Advanced Kurs gemacht hat, habe ich den Rescue Diver Kurs belegt. Maya war bereits nach dem ersten Tauchgang total begeistert und auch ich habe es nach über 5 Jahren Abstinenz total genossen. Die Sichtbarkeit unter Wasser und Wetterbedingungen waren Top und die kunterbunten Fische und Korallen eine Augenweide.

Nächste Station Bangkok, mal sehen wie uns die Stadt gefällt.

Liebe Grüße,
Maya & Olli

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15/06/2011

Hi Freunde,

On the Road again – wir sitzen gerade im Bus nach Siem Reap in Kambodscha. Bangkok war ganz cool aber doch anders als wir es uns vorgestellt haben. Viele andere Traveller haben uns erzählt wie voll, laut und nervenaufreibend diese Stadt ist. Man wolle nach zwei Tagen wieder abreisen. So haben wir Bangkok überhaupt nicht erlebt. Klar, es ist mit 7,7 Millionen Menschen eine Großstadt und hier gibt es den täglichen Stau, aber als überfüllt haben wir es nicht empfunden.

Auf der anderen Seite ist Bangkok aber auch keine typische Lieblingsstadt. Es gibt zwar ein paar coole Sehenswürdigkeiten wie den Grand Palace, ein paar interessante Tempel und einige echt gute Straßenmärkte aber wir etwas mehr erwartet. Man muss fairerweise auch dazu sagen, dass wir vom Businessdistrikt noch nicht alles gesehen haben um noch ein paar Sachen zu haben bevor wir im Oktober wieder von Bangkok nach Frankfurt fliegen.

Grandios war dagegen der Film Hangover Part II, den wir uns im Kino angesehen haben und der in Bangkok gedreht wurde. Nicht nur, dass der Film fast an seinen Vorgänger herankommt, wir haben auch einige der gefilmten Location gerade erst an dem Tag gesehen. Verblüfft waren wir darüber, dass wir bevor der Film losging aufstehen mussten um andächtig der königlichen Hymne zu lauschen. Der thailändische König scheint grundsätzlich ein netter Kerl zu sein der sich auch stark für die arme Bevölkerung einsetzt. Er scheint aber auch ein bisschen Probleme mit dem Selbstbewusstsein zu haben. In ganz Thailand sind Abertausende Bilder von ihm: Straßenkreuzungen, Einkaufszentren, Busse, der kleine Schusterstand auf der Straße und so weiter. Abgebildet ist er dabei oft in seiner offiziellen Kluft, aber auch als Baby in Mamas Armen, in Abenteuer-Outfit oder im Hawaiihemd.

Naja, jetzt heißt es auf in unser viertes Land, Kambodscha. Wir freuen uns sehr auf die Angkor Tempelanlagen.

So Long,
Maya & Olli

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19/06/2011

Hi Leute,

Die Angkor Tempel nahe der Stadt Siem Reap waren super. Am ersten Tag haben wir ein paar der kleinen Tempel besichtigt bevor wir dann am zweiten Tag bereits um 4 Uhr aufgestanden sind um den Sonnenaufgang in Angkor Wat bewundern zu können. Angkor Wat ist das größte religiöse Bauwerk der Welt und DAS Wahrzeichen Kambodschas.

Aber nicht nur Angkor Wat hat uns beeindruckt, auch Bayon, ein Gebäude auf der Anlage Angkor Thom hat uns fasziniert. Hier wurde im 12. Jahrhundert 54 Türme errichtet mit 216 riesigen kühl lächelnden Gesichtern (pro Turm 4, an jeder Seite eines). Es heißt alle Gesichter hätten eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem damaligen König Jayavarman.

Tolle Sehenswürdigkeiten hin oder her, das beste was wir bis jetzt in Kambodscha erleben durften war ein Besuch in einem Zentrum für allein erziehende Mütter, die ohne Hilfe nicht für ihren Lebensunterhalt sorgen könnten und einer Wohltätigkeits-Tanzvorführung von und für Waisenkinder.

Durch eine Arbeitskollegin von Maya’s Mom, die eine von zwei Gründerinnen einer Hilfsorganisation ist, konnten wir Kontakt zu dem Leiter des Zentrums für alleinerziehende Mütter mit deren Kindern herstellen. Kimyean hat uns das Office sowie die beiden Standorte gezeigt. Um den Kids die fast alle ohne Vater, teils mit HIV infizierter Mutter oder ganz als Waise aufwachsen eine Freude zu machen, haben wir vorher zwei Boxen Kekse besorgt und natürlich genügend der Flummies mitgenommen die wir ja seit Beginn unserer Reise im Rucksack haben.

Insgesamt leben in den Zentren um die 50 Personen denen wieder auf die Beine geholfen wird und wo den Kindern eine gute Schulausbildung mit zusätzlichem Englischunterricht ermöglicht wird. Die Organisation hat das klare Ziel die Einrichtungen so unabhängig wie möglich zu halten. Es wird Dragenfruit, Dill, Basilikum und Reis angebaut und im kleinen Stil Kühe und Fische gezüchtet. Alle Güter können verkauft werden um die benötigten Gelder mit zu finanzieren oder selber konsumiert werden.

Wir waren schwer begeistert was die zwei Gründerinnen auf die Beine gestellt haben. Wenn man sieht wie fröhlich die Kinder in dem Zentrum waren und sich über unseren Besuch gefreut haben wird einem ganz warm ums Herz.

Auch die Tanzaufführung der Waisen, die wir am Abend in Siem Reap gesehen haben war der Wahnsinn. Die Kids haben eine super Figur gemacht mit ihren Kostümen und hatten offensichtlich sehr viel Spaß.

Gerade sind wir auf dem Weg nach Battambang wo wir mit einem Bambuszug fahren wollen. Mehr dazu später…

Viele Grüße,
Maya & Olli

Fotos gibt’s hier: https://picasaweb.google.com/112572515373919673739/05300618KoSamuiKoPhangNgaKoTaoBangkokAngkorWat?feat=directlink

Phuket, Krabi & Ko Phi Phi

23/05/2011

Hey Leute,

Das Projekt Sonnenbräune ist in vollem Gange. Wir sind in Phuket und haben uns nach einer Rollertour an den hiesigen Stränden für einen der südlichsten Stränden entschieden, den Hai Han Beach. Dieser ist sehr schön gelegen mit einer Insel direkt vor der Nase und feinstem goldenen Sand. Außerdem gibt es hier keine lästigen Strandverkäufer die dir Coco-Coco oder eine original Rolex verkaufen wollen.

Derzeit ist aber grundsätzlich keine Hauptsaison was Phuket sehr angenehm macht. Es ist nicht überlaufen, es ist günstig und trotzdem sind die meisten Geschäfte noch geöffnet. Die richtige Regenzeit hat auch noch nicht angefangen. Nach ein paar Tropfen auf der Fahrt hier hin ist es meist sonnig und nur manchmal etwas bewölkt.

Morgen wollen wir mit einem Longtailboot durch die Phang-Nga Gegend schippern um uns Mangrovenwälder, bergige Insenl und Höhlen anzusehen.

So, jetzt heißt es wieder Projekt Sonnenbräune.

Liebe Grüße,
Maya & Olli

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26/05/2011

Hi Freunde,

Wir liegen am Pool eines Ressort in der Rai Leh Bucht in Krabi. Die erreicht man ausschließlich mit einem Boot, einen anderen Verkehrsanschluss gibt es nicht. Die Kalksteinfelsen und der Dschungel machen den Straßenbau unmöglich. Hauptsächlich sind hier teure Ressorts vorhanden, aber da derzeit Nebensaison ist und wir ein bisschen gesucht haben können wir es uns zwei Nächte in einem Zimmer mit Ventilator für 10 Euro bequem machen. Anschließend wollen wir schauen ob es günstiger ist von hier aus direkt nach Ko Phi Phi überzusetzen oder ob wir vorher nochmal nach Krabi-Stadt zurückfahren.

Die Bootstour durch Phang-Nga war Weltklasse. Wir konnten wunderschöne Felsformationen betrachten. Unter anderem auch die Felsen die in dem James Bond Film “The Man with the golden Gun” vorkommen. Außerdem sind wir entlang schöner im Wasser stehender Mangrovenwälder gefahren und sind mit Kajaks in Hölen mit so niedrigen Decken gepaddelt, dass wir uns teilweise flach hinlegen mussten.

Viele Grüße,
Maya & Olli

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30/05/2011

Helloooooo!

Wir haben wieder einmal einen Reisetag und sitzen in einer Fähre von Ko Phi Phi zurück nach Krabi von wo wir direkt weiter nach Ko Samui reisen werden. Wir verlassen also die Andamanenküste und landen an der südlichen Golfküste Thailands. Nach ein paar Tagen auf Ko Samui werden wir etwas Zeit auf Ko Pha-Ngan verbringen bevor wir auf Ko Tao tauchen gehen werden.

Ko Phi Phi hat uns gut gefallen. Es ist zwar wahnsinnig touristisch aber gerade in der Nebensaison noch durchaus angenehm (wenn man Nacht in seinem Zimmer nicht die Beats der Strandclubs hört). Insgesamt waren wir 4 Nächte und damit länger als ursprünglich geplant hier. Grund dafür war, dass Maya in der zweiten Nacht etwas Fieber gehabt hat und sich nicht sehr gut gefühlt hat. Die wummernde Musik vom Strand, an dem wir noch am Abend vorher gefeiert haben, hat es einem zusätzlich schwer gemacht Schlaf zu bekommen. Weil Fieber ein erstes Anzeichen einiger gefährlicher hier verbreiteter Krankheiten ist, wie zum Beispiel Malaria und Dengue-Fieber, wollten wir kein Risiko eingehen und sind in die hier ansässige kleine Klinik gefahren um Maya durchchecken zu lassen.

Da Ko Phi Phi eine verkehrsbefreite Insel ist und Maya zu schwindelig war um in der Hitze die ganze Strecke bis zur Klinik zu gehen mussten wir einen anderen Weg finden um sie dorthin zu bringen. Meine Idee mit einem Fahrrad mit zweitem Sitz auf dem Gepäckträger zu fahren, wie es sie hier überall gibt, haben wir schnell über den Haufen geworfen. Als einzige Alternative blieb letztendlich nur einen der Lastenschlepper zu fragen ob er Maya nicht die Strecke in seinem schubkarrenähnlichen Arbeitswagen transportieren könnte. Und so wurde Maya in einem Karren sitzend über die halbe Insel geschoben vorbei an zahlreichen Schaulustigen. Um nicht als versnobbter Touri zu gelten, der sich über die Insel schieben lässt, hielt sich Maya mit gequältem Gesichtsausdruck das Bein damit offensichtlich wird, dass wir auf dem Weg ins Krankenhaus sind. Im Nachhinein wünsche ich mir ich hätte es fotografisch festgehalten…

Glücklicherweise hat sich keine unserer Bedenken bestätigt, kein Malaria und kein Dengue sondern eine bakterielle Infektion im Hals die mit Antibiotika schnell behandelt ist. Damit sich Maya auskurieren konnte haben wir uns dazu entschlossen zwei Tage in einem klimatisierten Zimmer mit Fernsehen zu buchen. Die beiden letzten Tage haben wir also mit internationalen Fernsehsendern und einigen DVDs verbracht. Außerdem haben wir die Zeit genutzt wieder ein paar Bilder online zu stellen, ihr findet sie unter dem Link:

https://picasaweb.google.com/112572515373919673739/05110529BorneoPhuketPhangNgaKrabiKoPhiPhi?feat=directlink

Liebe Grüße,
Maya & Olli